Ramelow Historie

In der zweiten Hälfte des 19. Jhr. herrschte unter Kaiser Wilhelm II Goldgräberstimmung. Viele erfolgreiche Firmen wurden gegründet. Der Stammvater unseres Unternehmens, Gustav Ramelow, lieh sich von seinem Vater einige Goldmark und eröffnete 1872 sein erstes eigenes Geschäft in Klütz, Mecklenburg. Die Geschäfte liefen gut; weitere Häuser wurden eröffnet. Ein Hinweis im Promenaden Café in Boltenhagen erinnert heute an das Modegeschäft, das Gustav Ramelow auch dort betrieb.

Um die Jahrhundertwende zog das Unternehmen nach Berlin um und gründete fast jedes Jahr ein weiteres Haus. Als 1922 das erste große Jubiläum gefeiert wurde, waren es schon 26 Geschäfte. Bis zum Kriegsbeginn 1939 wuchs die Zahl auf 34 Häuser. Die Mehrzahl im Osten Deutschlands. Nach Kriegsende waren nur 3 Häuser übrig geblieben, die dann von den Söhnen Wilhelm, Kurt und Hans weitergeführt wurden. Nach dem Tode Wilhelms übernahm Wilhelm Christoph 1961 die Führung des Unternehmens.

Dann die Wende 1989. Es war erstaunlich: Auch nach über 40 Jahren ist der Name Ramelow noch nicht vergessen; viele Häuser waren auch zu DDR-Zeiten als Kaufhäuser weitergeführt worden. Es bestand jedoch kaum eine Chance, sie neu zu beleben. Nur in Stendal, Sachsen Anhalt, konnte das seinerzeit größte Haus aus der Gruppe wiedererworben werden. Im Jahr 1991 wurde das Haus unter dem Namen Ramelow wieder eröffnet.

Nachdem mit Marc Ramelow im Jahre 1996 die vierte Familien-Generation ins Unternehmen getreten war, wurde 2000 das Modehaus Böttcher in Heide/Holstein übernommen. Ramelow umfasst derzeit vier große Modehäuser an den Standorten Elmshorn, Heide, Stendal und Uelzen.

Das Unternehmen Ramelow bleibt der Idee eines regionalen Filialunternehmens treu. Und die kaufmännischen Grundregeln der Vorväter garantieren weiterhin Wachstum und Ertragsstärke, damit die Zukunft des Unternehmens und damit wertvolle Arbeitsplätze gesichert bleiben.

 

Ausgewählte Höhepunkte der Firmengeschichte:

  • 1872 Gustav Ramelow gründete im Februar sein erstes Geschäft in Klütz, Mecklenburg
  • 1900 Das Unternehmen zog nach Berlin und gründete jedes Jahr ein weiteres Haus
  • 1909 wurde das Haus in Uelzen gebaut
  • 1922 feierte das Unternehmen das erste große Jubiläum mit 26 Geschäften
  • 1928 kaufte Herr Gustav Ramelow das heutige Grundstück in der Königstraße für den Bau des Modehaus Ramelow in Elmshorn 
  • 1939 zum Kriegsbeginn wuchs die Zahl auf 34 Häuser. Die Mehrzahl in Ostdeutschland. Nach Kriegsende waren nur noch 3 Häuser übrig geblieben, die dann von den Söhnen Wilhelm, Kurt und Hans weitergeführt wurden. 
  • 1961 Nach dem Tode Wilhelms übernahm Wilhelm Christoph die Unternehmens-Führung
  • 1989 Dann die Wende: Erstaunlich, nach über 40 Jahren war der Name Ramelow noch nicht vergessen. Viele Häuser wurden aus zu DDR-Zeiten als Kaufhäuser weitergeführt. Es bestand kaum eine Chance, die Häuser zu beleben. Nur Stendal, Sachen Anhalt, seinerzeit größtes Haus der Gruppe, konnte wiedererworben werden.
  • 1991 wurde das Haus in Stendal unter dem Namen Ramelow wieder eröffnet
  • 1996 übernahm Marc Ramelow, in vierter Generation, das Unternehmen
  • 2000 Übernahme des Modehaus Böttcher in Heide/Holstein
  • 2012 19. Oktober: Neueröffnung der Filiale in der neuen Buchholzgalerie
  • 2013 21. März: Neueröffnung der Filiale im Stadtzentrum Schenefeld mit großem Intersporthaus